FDP-Fraktion fordert absolutes Halteverbot im Friedensweg in Lohne

Mehr Sicherheit für Schulkinder, Anwohner und Rettungsdienste

Die FDP-Fraktion im Gemeinderat Wietmarschen bringt einen Antrag zur Einrichtung eines beidseitigen absoluten Halteverbots im Friedensweg in Lohne ein. Hintergrund ist eine seit längerem bestehende Verkehrsproblematik, die durch ungeordnetes Parken auf beiden Straßenseiten entsteht und sowohl den Alltagsverkehr als auch die Sicherheit der Anwohner erheblich beeinträchtigt.

Auslöser der Situation ist die unzureichende Parkraumversorgung eines Mehrfamilienhauses am Friedensweg. In der Folge wird regelmäßig auf beiden Seiten der Straße geparkt, wodurch unübersichtliche Verkehrsverhältnisse entstehen. Laut Anwohnern ist es bereits mehrfach zu Beinaheunfällen gekommen. Besonders brisant: Der Friedensweg ist zugleich Schulweg und Zufahrt zu einer Arztpraxis – das unkontrollierte Parken erschwert im Ernstfall die Anfahrt von Rettungsfahrzeugen.

„Ich wohne selbst vor Ort und erlebe die Situation täglich“, sagt Sebastian Buten, Fraktionsvorsitzender der FDP im Gemeinderat Wietmarschen. „Wenn Kinder auf ihrem Schulweg zwischen parkenden Autos die Straße überqueren müssen und gleichzeitig die Sicht für alle Verkehrsteilnehmer massiv eingeschränkt ist, dann dürfen wir nicht wegschauen. Ein klares Halteverbot schafft hier Ordnung und Sicherheit.“

Die FDP-Fraktion ist sich bewusst, dass die Anordnung eines solchen Halteverbots formell in der Zuständigkeit des Landkreises Grafschaft Bentheim liegt. Durch einen entsprechenden Beschluss des Gemeinderates soll jedoch ein deutliches Signal an den Landkreis gesendet werden, die Entscheidungsfindung zu beschleunigen.

„Es geht nicht darum, Menschen das Parken zu verbieten, sondern darum, eine gefährliche Situation zu entschärfen“, ergänzt Louis Wübben, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. „Eigenverantwortung im Straßenverkehr funktioniert nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Und die stimmen im Friedensweg gerade nicht.“

Die Freien Demokraten hoffen auf ein parteiübergreifend positives Votum im Gemeinderat.

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